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Geräte-Bezugsquellen

 Mittlerweile gibt es am Gerätemarkt eine bunte Vielfalt erstklassiger DAB+ Empfänger. Alle Geräte beherrschen in der Regel auch herkömmliches analoges UKW-Radio und viele können sogar über WLAN oder LAN Webradio streamen. Damit sind DAB+ Empfänger die zukunftssichere Wahl, wenn es um die Anschaffung eines neuen Radioempfängers geht. Reine Analoggeräte könnten in ein paar Jahren bereits ausgedient haben, da manche Länder bereits ihre UKW-Abschalttermine bekannt gegeben haben (z.B. Norwegen bereits Anfang 2017). Die Datenbank unserer deutschen Kollegen von www.digitalradio.de umfasst bereits ca. 450 verschiedene Modelle mit DAB+. Aber auch in Österreich sind die meisten dieser Geräte verfügbar, wie die folgenden Händlerlinks beweisen:

(diese Liste wird natürlich gerne um auf dieser Homepage registrierte Händler in Reihenfolge des Einlangens ergänzt, wobei Mitglieder im Verein Digitalradio Österreich grundsätzlich oben gereiht werden)

DAB+ Mythen

Selbstverständlich gibt es nicht nur Befürworter dieser zeitgemäßen Technologie, besonders aus der Gruppe jener bestehenden UKW-Veranstalter, die nun neue Konkurrenz in ihren angestammten Sendegebieten erwarten. Daher sind Mythen entstanden, die immer wieder in Foren mit Ängsten spielen und denen an dieser Stelle begegnet werden soll.

  • Mythos No. 1: Es ist keine DAB+ Versorgung notwendig, da der rasche Ausbau des mobilen Breitbands die Hörfunkübertragung mittels Streaming ermöglicht.

    Antwort: Internet funktioniert über 1:1-Verbindugen und ist ideal für on-demand-Medienkonsum. Für lineares Programm, welches viele Menschen gleichzeitig konsumieren, ist Broadcast effizienter. Würden die insgesamt gehörten Radiominuten über mobiles Internet empfangen werden, wäre das 3- bis 4-fache des derzeitigen Datendurchsatzes notwendig. Auch reichen die üblichen Flatrates in den Mobilfunkverträgen nur für wenige Tage Radiohören aus. Erwartungsgemäß ist vor 2030 auch nicht mit flächendeckenden 5G-Netzen, die auch Broadcast anbieten würden, zu rechnen. Solange kann der Hörfunk keinesfalls zuwarten, zumal Internet als disruptives Medium das Ökosystem Radio voraussichtlich zerstören würde.
  • Mythos No. 2: Radio dient ausschließlich einer Minderheit, der Rest streamt nur noch Musik.

    Antwort: Radio ist mit täglich fast 3 Stunden Hördauer das meistgenutzte Medium der Österreicher. Tatsächlich hören aber immer weniger Kinder und Jugendliche Radio – dem soll nun mit neuen smarten Radiogeräten, bzw. mit DAB+ Chips in Smartphones und Tablets und entsprechenden Programmformaten begegnet werden. Radio soll der seriöse Informationsbackbone bleiben. Dazu müssen eigene nationale Sendernetze aufgebaut werden, die eine stabile Rundfunkversorgung der österreichischen Haushalte sicherstellen. Dies ist mit mobilen Internetverbindungen, die zum einen nicht in nationaler Hand sind, zum anderen in Krisenszenarien auch meist abgeschaltet (z.B. bei Terror) oder ausgefallen (z.B. Hochwasser) sind, nicht zu gewährleisten. Radio ist spätestens in Krisensituationen für alle Menschen da.

  • Mythos No. 3: DAB+ wird deshalb eingeführt um Programme verschlüsseln zu können, die dann nur gegen Gebühr konsumiert werden dürfen.

    Antwort: Das ist grundlegend falsch – an eine Verschlüsselung ist keinesfalls gedacht! Hörfunk wird auch weiterhin für den Hörer kostenfrei ausgestrahlt werden. Die Privatradios finanzieren sich üblicherweise durch Werbung oder im Falle christlicher Programmveranstalter zumeist aus Spenden. Allen gemeinsam ist der Wunsch möglichst viele Hörer zu bekommen. 

Test-Blog

8.1.2016: Sender lIESING wieder on air.  

5.1.2016: Sender am DC-Tower wieder on air. Lt. ORS soll in den nächsten Tagen auch der Sender im Süden von Wien wieder in Betrieb gehen. 

4.1.2016: Sender leider noch immer ausgefallen. Letzte Info der ORS:

Bedauerlicherweise gibt es derzeit ein technisches Problem beim zentralen Multiplexer und wir sind intensiv bemüht den Betrieb so rasch wie möglich wieder aufzunehmen.

1.1.2016: Der Grund warum der Testbetrieb als solches bezeichnet wird, war bis vor kurzem nicht ganz offensichtlich, da alles äußerst stabil funktionierte. Nun sind die beiden Sender jedoch seit einigen Stunden ausgefallen. Ursache noch unbekannt. Wir bitten um Verständnis.

20.10.2015: Seit heute sind sämtliche Programme, die vom Studio über MPLS an den Multiplexer angebunden sind, im Multicast-Betrieb! Damit dürfte diese Art der Signalzubringung durch Erprobung bei unserem Testbetrieb auch für andere Digital-Broadcast-Systeme interessant werden. Herzlichen Dank an alle beteiligten Techniker von ORS comm und A1 für den großartigen Einsatz, diese technische Herausforderung zu meistern!!!

02.10.2015: Heute am Nachmittag wird versucht die MPLS-Signalzuleitungen der Studios zum Multiplexer multicast-tauglich zu konfigurieren. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit zwischen A1 (Leitungsbetreiber) und ORS (MUX-Betreiber) und wird von FH Prof. Dr. Thomas Sommer seitens der FH Technikum Wien wissenschaftlich begleitet. Diese Art der Zuleitungstechnik wird in Österreich in dieser Weise erstmals erprobt und wäre im Falle der technischen Machbarkeit eine ausgezeichnete Standardlösung für digital Broadcast im Allgemeinen. Kurze Unterbrechungen der Rundfunksignale können heute daher nicht ausgeschlossen werden.

 Am 14.03.2016 wurde bei den Radiodays Europe in Paris das erste Smartphone mit DAB+ gelauncht.

TPEG Verkehrsinformation

Verkehrsinformation kennt man in gesprochener Form von den Verkehrsnachrichten, die im Bedarfsfall ad hoc im Autoradio hörbar werden. Zusätzlich besteht bei UKW auch die Möglichkeit über RDS-TMC diese Informationen eingeschränkt in textlicher Form für das Radiodisplay oder als Dateninformation für Navigationssysteme auszustrahlen - allerdings nur sehr wenige Informationen, die oft so lange für die Übertragung benötigen, dass sie dann oft gar nicht mehr aktuell sind. Mit DAB+ sind diese massiven Einschränkungen Geschichte, da über den zukünftigen Verkehrsinformationsstandard TPEG, vielfältigste Verkehrsinformationen in kürzester Zeit in die Navigationssysteme und damit in die Routenplanungen einfließen können. Hier werden nicht nur Stau-, Baustelleninformationen oder Geisterfahrermeldungen übermittelt, sondern es können exemplarisch auch die Fahrpläne öffentlicher Verkehrsmittel, freie Parkplätze in Parkhäusern, Wetterinformationen oder für die Zukunft etwa die nächste freie Stromtankstelle in die Routenplanung einbezogen werden. Grundlage ist, dass im jeweiligen Verbreitungsgebiet die relevanten Daten zur Verfügung stehen und ausgestrahlt werden. Wir wollen in Österreich eine ausgereifte Lösung anbieten und haben dafür ein TPEG-Kompetenzteam an der Fachhochschule Technikum Wien ins Leben gerufen, wo anwendungsorientierte Forschung auf akademischen Niveau erfolgt und eine Zusammenarbeit mit der Industrie und den Betreibergesellschaften im Verkehrswesen stattfindet.

Das ist nicht reine Zukunftsmusik - das passiert bereits in vielen europäischen Ländern!

Erste Geräte mit TPEG über DAB+ sind auch bereits erhältlich: z.B. Garmin (Bezugsqelle in Österreich) 

Digitalradio Österreich auf den Medientagen: 10 Punkte, warum Österreich auf DAB+ nicht verzichten kann

  • Wolfgang Struber, Obmann-Stellvertreter des Vereins Digitalradio, appelliert an Gesetzgeber: „DAB+ ist kein technologisches, sondern ein medien-, verkehrs- und sicherheitspolitisches Thema“
  • DAB+ bereits heute europaweit der Standard für digitale terrestrische Radioübertragung – zukunftssichere Senderinfrastruktur für Demokratie systemrelevant
  • Digitalradio ordnet Hörfunklandschaft völlig neu

 zur Presseinformation

Deutschland: Digitalisierungsbericht 2015 - Radioempfang über Digitalradio (DAB+) kommt in Fahrt

Zahlen und Fakten aus TNS Infratest: Starker Zuwachs von Radioempfang über DAB+

Radioempfang über Digitalradio (DAB+) verzeichnet den prozentual stärksten Zuwachs von allen Empfangsmöglichkeiten. Bei den meistgenutzten Empfangsarten kommt DAB+ auf eine Steigerungsrate von 64 Prozent. Das geht aus dem am 7. September veröffentlichten Digitalisierungsbericht 2015 hervor. Zehn Prozent aller Haushalte verfügen mittlerweile über ein DAB+-Empfangsgerät. 2013 waren es erst 4,5 Prozent. 7,9 Millionen Personen (entspricht elf Prozent der Bevölkerung) nutzen DAB+, so die Zahlen und Fakten aus dem TNS Infratest.

Lesen Sie mehr: https://www.infosat.de/radio/digitalisierungsbericht-2015-radioempfang-ber-digitalradio-dab-kommt-fahrt

Medien-Zukunftspreis 2015

Der Verein Digitalradio Österreich ist unter den drei Finalisten für den Medien-Zukunftspreis 2015!

Wir freuen uns sehr, dass damit der innovative Charakter von DAB+, als die zeitgemäße und zukunftssichere Hörfunktechnologie, hervorgehoben wird und hoffen auf die Jury-Bewertung am 13.8.2015. 

Die Medien-Zukunftspreis-Trophäe wird den Siegern im Rahmen der Österreichischen Medientage 2015 (22. & 23.09.2015) überreicht und ist eine Initiative des Manstein Verlages und seiner Partner für die Medien- und Wirtschaftswelt in Österreich.

29.09.2015: Impressionen der heutigen Senderbegehung durch die ORS comm: 

29.09.2015: Die letzten Wochen sind senderseitig sehr stabil verlaufen und wurden nur durch ganz kurze, bewusst herbeigeführte Aussetzer für Messzwecke (z.B. am 24.7. vormittags) unterbrochen. Die Vorteile von digital-broadcast zeigen sich vor allem deutlich in jenen Gebieten, wo durch Geländeformen Reflexionen entstehen. Hier gibt es Störungen in der analogen Wellenausbreitung durch Auslöschungen und Überlagerungen des Signals, hingegen ist das digitale Signal (bis etwas über 60 km vom Sendestandort entfernt) immer noch klar errechenbar und damit ungestört empfangbar. Weiter entfernte Punkte, die allerdings in einem Regelbetrieb bereits von einem nächsten Sender bespielt werden würden, können immer noch ein klares Signal empfangen, soferne keine Reflexionen zu Laufzeitproblemen führen. Besonders Autoradios mit DAB+ Empfang spielen hier z.B. im Bereich des südl. Wienerwaldes zwischen Helenental und Heiligenkreuz ihre Vorteile aus und liefern gut hörbar den deutlichen Qualitätsunterschied.

10.07.2015: Wegen eines Software-Updates kommt es heute zu einer kurzen (ca. 15s) Abschaltung des Senders am DC-Tower.

01.07.2015: Heute Nacht ist die DAB+ Abstrahlung zusammengebrochen. Der Grund war die eingefügte Schaltsekunde, wodurch die Synchronisation der Sender im Gleichwellennetz gestört wurde. Ein einfacher Reset seitens der ORS comm war zwar dann die Lösung – für die Zukunft konnte jedenfalls etwas gelernt werden, nämlich dass man das Einfügen einer Schaltsekunde im Vorfeld berücksichtigen muss. Wobei heuer entschieden werden soll, ob nicht erst 2600 eine ganze Schaltstunde eingefügt werden soll, statt den häufigeren Schaltsekunden .... dann blieben wir eine Zeit zumindest von dieser Fehlerquelle verschont ;-)

25.06.2015: Wegen eines technischen Tests zur Soundoptimierung sind die Kanäle ARBÖ, SoundTraxx Radio, MEGA Radio und Radio Technikum heute bis ca. 9:30h off air.

08.06.2015: Die Ursache der Störung konnte erst im Laufe des Montag Nachmittags gefunden werden: Es war die Richtfunkstrecke zwischen ORF Zentrum und den Sendeanlagen gestört, somit lag das Problem in der Signalzubringung und nicht in einer der eigentlichen DAB+ Komponenten. Ab ca. 14:00 Uhr gibt es wieder störungsfreien, klaren Empfang.

05.06.2015: Die bisher überragend gute Empfangbarkeit in einem riesigen Sendegebiet wo wir von Zöbern am Wechsel über Parndorf, Bratislava bis Krems Empfangsmeldungen erhalten haben, wurde am Vormittag plötzlich getrübt. Die Sendeanlagen werden über ein Monitoringsystem überwacht, aber schienen normal zu arbeiten. Der nächste und logische Schritt wäre nun direkt vor Ort am Sender Signalmessungen vorzunehmen. Leider war durch den Fenstertag und am Wochenende für den Pilotversuch keine personelle Ressource vorgesehen. Das bedeutet, dass über das Wochenende der Empfang zwar geographisch eingeschränkt möglich, aber besonders im mobilen Bereich schlechter sein wird.

28.05.2015: 13 der 15 zugelassenen Programme gehen on Air (Radio Allelon und SoundTraxx Radio benötigen noch die Encoder für ihr Signal und werden innerhalb der nächsten 14 Tagen aufgeschaltet.)

10 Fragen zu Digitalradio Österreich

Was ist Digitalradio? Was ist DAB+?  Was unterscheidet Digitalradio von UKW bzw. Radio über Internet? Warum brauche ich Digitalradio? Welche Vorteile bietet DAB+ für den Radiohörer? Wird es UKW in Zukunft nicht mehr geben? Welche Rolle wird Internetradio spielen? Welche Programme sind auf Digitalradio zu hören? Sind das nur Nischensender? Warum gibt es Digitalradio nur in Wien?  Wann gibt es Digitalradio österreichweit? Brauche ich spezielle Geräte, um Digitalradio hören zu können?

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Digitalisierung des Hörfunks

Die Mediengattung "Hörfunk" ist der letzte Rundfunkbereich in Österreich, der noch nicht digital-terrestrisch ausgestrahlt wird. Der europäische Trend zeigt eine klare Entwicklung zur Digitalisierung mittels des Hörfunkstandards DAB+, da viele technische, ökonomische, ökologische und medienpolitische Vorteile damit einhergehen. Radio benötigt einen eigenen und kostengünstigen terrestrischen digitalen Verbreitungsweg, wenn es um das langfristige Überleben sowie die Weiterentwicklung von „Radio“ geht.

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Radiotest 1. Halbjahr 2015

23.07.2015: Der aktuelle Radiotest weist für die Gattung Radio wiederum ebenso hohe wie stabile Werte aus: rd. 80% der Österreicher hören täglich Radio. In beiden Zielgruppen konnte die Hördauer ausgebaut werden: insgesamt werden 193 Minuten Radio gehört (+ 2 Minuten); die Kernzielgruppe nutzt Radio 190 Minuten pro Tag (+ 4 Minuten). Damit ist Radio im Vergleich zu allen anderen Mediengattungen unangefochten das Massenmedium Nummer 1.

Zum Radiotest: http://www.rms-austria.at/fileadmin/Dokumente/Mafo_Media/PI_RMS_RT-1-Hj_2015.pdf

Mobilfunker werfen Auge auf den UKW-Bereich

Beharren Hörfunk­unternehmen beim terrestrischen Radio weiter auf das analoge UKW, könnten ihnen irgendwann die Frequenzen zugunsten des Mobilfunks entzogen werden. Davor warnt der Direktor der Landes­medien­anstalt Saarland. Er regt einen konzertierten Wechsel auf DAB+ in der gesamten EU an.
Zum vollständigen Artikel: http://www.teltarif.de/ukw-frequenzen-rundfunk/news/60387.html

Studien bestätigen die Vorteile von DAB+

Der schwedische Sendernetzbetreiber Teracom hat im November 2013 eine Studie präsentiert, wie die Radiowelt ohne analogem und digitalem Hörfunk funktionieren würde, wenn nur über MNOs (mobile network operators) gesendet werden könnte. Ist die neue Technologie DAB+ wirklich eine Lösung? Was würde dafür benötigt werden? Wie hoch wären die Kosten? Dieses White Paper gibt Einblicke in die Welt des digitalen Radios und unterstreicht dessen Vorteile. 

Auf Basis  dieser Studie zum Kostenvergleich zwischen terrestrischem Broadcast (DAB+) und terrestrischem Broadband (LTE) als Beratungsgrundlage für die Politik, wurde von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien und dem Bayerischen Rundfunk eine Studie zu dieser grundsätzlichen technisch-wirtschaftlichen Fragestellung für die zukünftige Hörfunkverbreitung in Bayern erarbeitet. Im Ergebnis liefert die Studie, die vom BLM und BR gemeinsam am Lehrstuhl für Controlling an der TUM School of Management in Auftrag gegeben wurde, wertvolle Antworten zur übergeordneten Frage terrestrische Radioversorgung per Broadcast oder Breitband.

Der Digitalradiostandard DAB+ bietet nicht nur einen sehr effizienten Weg, Hörfunk sowohl störungsfrei als auch energie- und ressourcenschonend auszustrahlen - er setzt  auch die Voraussetzungen, mittels Datenkanälen sowie einer Notfallalarmierung als Zivilschutzmaßnahme für eine moderne Verkehrsinformation , eine Schlüsseltechnologie zu werden.

Bei geschickter Planung werden  sowohl die Breitbandnetze entlastet, auch können neue Innovationen und Geschäftsmodelle darauf aufbauend entwickelt werden. Da DAB+ zukünftig als europäischer Hörfunkstandard auch in Mobiltelefonen, Navigations- und Fahrzeugsystemen weite Verbreitung finden wird, ist ein rascher Einstieg in die bereits vorhandene Technologie auch in Österreich zu forcieren.

DAB+ Repeater für den Fachhandel

Ab dem Start am 28.5.2015 von Digitalradio im Standard DAB+ im Großraum Wien sollte der Empfang der Programme grundsätzlich auch in geschlossenen Räumen funktionieren. Trotzdem kann es selbst in den Kernversorgungsbereichen vorkommen, dass bei innenliegenden Verkaufsräumen ein Empfang im Raum nicht möglich ist.
In solchen Fällen kann die Montage eines „Repeaters“, der das Sendesignal mittels einer außen am Gebäude angebrachten Antenne empfängt, es wieder verstärkt und über ein Kabel einer im Gebäude montierten Sendeantenne zuführt, hilfreich sein.
Aus rechtlichen Gründen darf ein derartiger Repeater erst nach Erteilung der Genehmigung in Betrieb genommen werden.
Da DAB+ Repeater für den Point of Sale anzeigepflichtig sind, bieten wir als Service für den Fachhandel eine unkomplizierte Online-Registrierung an. Sie können alle Filialen und Standorte eintragen, an denen Sie einen Repeater installieren und in Betrieb nehmen. Wir leiten die Standortregistrierungen an die Kommunikationsbehörde Austria weiter, wodurch Sie keine weiteren Schritte zu erledigen haben. Sie erhalten in Folge eine Bestätigung ihrer angezeigten Repeater und dürfen diese daraufhin in Betrieb setzen. Dieses Service gilt nur für jene Repeaterlösungen, die auf der Homepage von Digitalradio Österreich gelistet werden.
Hier geht es zur  Registrierung